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Insel Elba

Cavo

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Elba CavoCavo ist die nördlichste Ortschaft Elbas und liegt nur gerade 10 km vom Festland entfernt. Bei klarer Sicht scheint Piombino mit seinen Schornsteinen zum Greifen nahe. Cavo ist ein ziemlich verschlafener, ja fast langweiliger Ort. Heute glaubt man kaum, dass Cavo einer der ältesten und einst fast mondäner Badeort Elbas war. Mehrere Villen der Minenbetreiber aus dem 18. und 19. Jahrhundert zeugen heute davon. Die bekanntesten Bergwerksbetreiber von Cavo war die Familie Tonietti. Diesen gehört die pompöse, mit Zinnen versetzte Villa mit prächtigem Treppeneingang, die treffend auch Castello genannt wird. Sie liegt in einem kleinen Wäldchen direkt hinter der Uferpromenade. Die Familie errichtete im 19. Jahrhundert in der Macchia nordöstlich von Cavo ein turmähnliches Familiengrab. Das Gebäude erreicht man von der Uferpromenade aus in gut 20 Minuten. Leider ist die Gruft heute dem Zerfall preisgegeben. Die Türen und Fenster sind aufgebrochen, im Inneren wurden die Wände mit hässlichen Graffitis verunstaltet.

 

 

Geschichtlicher Höhepunkt von Cavo war der kurze Aufenthalt des italienischen Freiheitskämpfers Giuseppe Garibaldi. Dieser verweilte 1849 auf seiner Reise nach Caprera, einer kleinen Insel im Archipel von La Maddalena im Norden Sardiniens, kurz in Cavo.

Einen eigentlichen Dorfkern sucht man vergebens. Die neueren, eher einfacheren Häuser verteilen sich grosszügig. Das Zentrum bildet daher die Uferpromenade mit dem lang gezogenen Sand-Kies-Strand. Hier gibt es einige Bars und Restaurants. Cavo verfügt über einen eigenen Fährhafen. Von der weit ins Meer hinaus ragenden Mole legen Fähren und Tragflächenboote nach Piombino ab. Das Tragflächenboot der Fährgesellschaft Toremar, welches nur Personen transportieren kann, erreicht das Festland in gerade einmal 20 Minuten. In der gleichen Zeit gelangt man auch nach Portoferraio. Vom Strand aus erblickt man die kleine Insel Palmaiola mit ihrem Leuchtturm darauf und links davon einen Felsen mit dem Namen il Frate (der Bruder).

Elba CavoNördlich des Strandes von Cavo ragen zwei Landzungen ins Meer hinaus. Auf der kleineren thront eine mächtige Villa einer Bergbaufamilie und auf der grösseren, dem Capo Castello, befinden sich die spärlichen Überreste einer römischen, die aber nicht besucht werden können. Fundstücke der Ausgrabung kann man im archäologischen Museum von Portoferraio besichtigen.

Die nördliche Landzunge, das Capo Vita, ist Elbas nördlichster Punkt. Sie ist dicht bewaldet mit Macchia und Strandkiefern. Ihr vorgelagert ist die kleine Isola dei Topi (Mäuse-Insel). Die Landzunge wird durchzogen von mehreren Spazierwegen, die auch am Mausoleum der Familie Tonietti vorbei führen.

 

 

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