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Insel Elba

Marciana Marina

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Elba Marciana MarinaMarciana Marina ist wohl einer der schönsten Orte auf Elba. Obschon sich die Einwohnerzahl im Sommer mehr als verdoppelt, kann das Dorf seinen Charme behalten. Die Bucht wird im Westen von der Torre Pisana und dem Hafen und im Osten vom alten Ortsteil Il Cotone begrenzt. Hinter dem Strand verläuft eine mit Tamarisken bestandene Promenade und auch ein kleiner gemütlicher Park gehört dazu. Hier treffen sich die Einheimischen zu einem Schwatz. Zentrum von Marciana Marina ist die Piazza Vittorio Emanuele mit der abends beleuchteten Pfarrkirche Santa Chiara. Der Platz ist rundherum von Häusern umgeben, in denen sich Restaurants und Bars befinden. An der Südseite des Platzes steht die Kirche. Jedes Jahr am 12. August wird zu Ehren der Patronin Santa Chiara ein farbenfrohes Fest veranstaltet. In einer Prozession tragen die Leute eine Statue der Heiligen hinunter zum Hafen, wo sie auf ein Schiff geladen und aufs Meer gefahren wird. Zu den Feierlichkeiten, die meist bis am nächsten Morgen dauern, gehört jeweils ein Feuerwerk.
Im Ortsteil Il Cotone am östlichen Ende der Bucht können Tafoni-Felsen betrachtet werden. Diese gelöcherten Felsen sind typisch für Elba, aber auch für Korsika und Sardinien.
Zum Baden ist Marciana Marina nur bedingt geeignet. Der Strand unterhalb der Promenade lädt nicht gerade zum langen Verweilen ein. Westlich des Hafens und der Torre Pisana findet man einen weiteren kleinen Kiesstrand mit glasklarem Wasser. Hier kann man auch gut schnorcheln.

Geschichte

Am Anfang stand hier nur die Torre Pisana, die im 12. Jahrhundert von den Pisanern errichtet wurde. Sie diente als Aussichtsposten um die Bewohner der Umgebung rechtzeitig vor Piratenangriffen zu warnen. Auf der anderen Seite der Bucht wurde die natürliche Landzunge als Hafen für die Boote der Fischer aus Marciana genutzt. Das Wort Il Cotone leitet sich ab aus dem italienischen Wort für Stein oder Felsen. Für dauerhafte Ansiedelungen war die Küste zur damaligen Zeit viel zu gefährlich. Die Elbaner zogen das sicherere Landesinnere vor. Als gegen Ende des 17. Jahrhunderts die Gefahr vor Piratenangriffen nahezu gebannt war, begannen sich die Fischer aus Marciana in dem kleinen Hafen anzusiedeln. So entstand der Hafen von Marciana, die Marina die Marciana. Bereits im 18. Jahrhundert entwickelte sich der Ort zu einem Handelszentrum und zog immer mehr Menschen an. Das in den Bergen gelegene Marciana verlor dadurch an Bedeutung. 1884 wurde der Ort unabhängig und heisst seither Marciana Marina. War einst Fischfang die Haupteinnahmequelle des Ortes, hat diesem der Tourismus seit den 1960er-Jahren den Rang abgelaufen. Die Fischfabrik von Marciana Marina musste 1995 seine Tore schliessen. Die Fänge, die die Fischer heute an Land bringen, landen grösstenteils auf den Tellern der Restaurants in der Umgebung.

Ab Marciana Marina führt die Strasse (SP25) weg von der Küste hinauf nach Poggio. Rund 2.5 km nach Marciana Marina zweigt rechts die SP34 ab. Über sie gelangt man direkt nach Marciana und lässt so Poggio links liegen. Dies wäre allerdings sehr schade, denn Poggio ist ein malerisches Bergdorf, das einen Besuch unbedingt wert ist.

 

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